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Diözesan-Caritasverband Osnabrück, 02.03.2012

Bewilligung von Mütter- und Mutter-Kind-Kuren besser geregelt

Caritasverband für den Landkreis Emsland blickt optimistisch in das neue Jahr

 

Meppen,  02. März 2012 . Das Müttergenesungswerk (MGW) schaut optimistisch auf die Bewilligungsentwicklung von Anträgen für Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen bei gesetzlichen Krankenkassen. Grund dafür ist die erzielte Einigung in den Verhandlungen um die Verbesserung der Begutachtungsrichtlinien des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes für die medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und ihre Kinder. Mit den Änderungen sollen eine einheitliche Rechtsauslegung der Kassen und Transparenz über Empfehlungen und Leistungsentscheidungen hergestellt werden.
„Die erschöpften Mütter werden von der neuen Begutachtungsrichtlinie profitieren“, betonte Marlene Rupprecht, MdB und Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes in Berlin. „Gesundheitsbelastungen und beeinflussende Faktoren wurden konkretisiert und bilden jetzt eindeutige Entscheidungsgrundlagen. Den häufig unrechtmäßig genutzten Ablehnungsgrund „ambulant vor stationär“ wird es nicht mehr geben. Wir haben jetzt klare Bedingungen für die Antragsentscheidung.“
„Mütter haben jetzt gute Chancen auf eine Bewilligung ihres Kurantrages.“, so die Einschätzung von Maria Schürmann, Beraterin  beim Caritasverband für den Landkreis Emsland in der Beratungsstelle Sögel. „Wir freuen uns, wenn jetzt mehr Mütter den Mut haben, ihren Kurantrag zu stellen. Wir beraten kostenlos.“ Marcus Drees, Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Landkreis Emsland dankt den hiesigen Bundestagsabgeordneten für ihre Unterstützung: „Wir haben durch die hiesigen Abgeordneten viel Unterstützung, Zuspruch und Anerkennung unserer Arbeit in dieser Angelegenheit erhalten. Dafür sind wir sehr dankbar.“  
Hintergrund der Veränderungen war der Prüfbericht des Bundesrechnungshofes vom Juni 2011. Der Bericht hatte massive Mängel bei der Bewilligungspraxis der Krankenkassen für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren aufgedeckt. Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages stellte daraufhin in einem Entschließungsantrag den Spitzenverbänden der Krankenkassen eine Frist bis zum Ende 2011 für Änderungen der Begutachtungsrichtlinien und weitere Maßnahmen, die geeignet sind, die beschriebenen Mängel zu beseitigen.
„Wir werden in den kommenden Monaten die Entwicklung der Bewilligungspraxis der Krankenkassen genau beobachten“, so Maria Schürmann weiter. „Die neuen Regelungen treten ab sofort in Kraft.“
Die Beratungsstellen des  Caritasverbandes für den Landkreis Emsland in Lingen, Meppen, Sögel und Papenburg sind im Verbund des Müttergenesungswerkes und beraten Mütter zu geeigneten Hilfen bei Gesundheits- und familiären Problemen sowie bei allen Fragen rund um Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen und zur Klinikauswahl.

 

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen: Maria Schürmann, Fachbereichsleitung Familie und Gesundheit,  Telefon: 05952-93700 , E-Mail: mschuermann@caritas-os.de oder www.caritas-el.de.

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